16. Februar - Arbeitskreis-Kreistag (Einladung als PDF)
20. Februar ab 19:00 - Vorstandssitzung
Bürgerbüro des Kreisverbandes Gifhorn
Celler Strasse 63
38518 Gifhorn
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Im Wahlbereich 8 gelang es Uwe-Michael Andersen mit 335 Stimmen ein Direktmandat für den Gifhorner Kreistag zu erlangen. Damit zieht DIE LINKE. in den Gifhorner Kreistag ein. Wir gratulieren herzlich und danken allen unseren Wählern!
Mit überwältigender Mehrheit von 96,9 Prozent bei nur 4 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen hat DIE LINKE auf ihrem heutigen Bundesparteitag ein konsequent antikapitalistisches und antimilitaristisches Grundsatzprogramm verabschiedet. Als Antikapitalistische Linke haben wir uns von Beginn an intensiv in die Programmdebatte eingemischt und freuen uns über die heutige Entscheidung.
Wir unterstützen insbesondere die im Programm enthaltene klare Kritik am kapitalistischen System und die Perspektive des demokratischen Sozialismus. Im Fokus des Programms steht die Eigentumsfrage. In aller Deutlichkeit fordert DIE LINKE die Vergesellschaftung von Banken und strukturbestimmenden Industrien. Damit betont das Programm die Eigenständigkeit der LINKEN als einzige sozialistische Partei im Deutschen Bundestag.
Auch friedenspolitisch ist das Programm ein großer Erfolg. DIE LINKE fordert die Auflösung der NATO und den Austritt aus den militärischen Strukturen der Organisation. Aufgenommen ist auch die Forderung, die Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen zurückzuholen. Bereits vor der Endabstimmung wurde von einzelnen Protagonisten des „Reformer“flügels versucht, aus den verabschiedeten Formulierungen ein Ja der Linken zu Blauhelmeinsätzen zu konstruieren. Das weisen wir entschieden zurück. Das Programm legt unmissverständlich fest, dass die Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen abgezogen werden soll. Es wäre schlicht absurd die Bundeswehr erst ins Ausland zu entsenden, um sie anschließend wieder programmgemäß zurückzuholen. Der Parteitag hat zusätzlich nahezu einstimmig einen Antrag verabschiedet, der die Forderung nach der Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr noch einmal bekräftigt.
Weitere für uns wichtige im Programm enthaltene Forderungen sind das Verbot von Leiharbeit, das Verbot von Massenentlassungen, eine klare Strategie gegen Rechtspopulismus, die Forderung nach Abschaffung von Frontex und das Eintreten für offene Grenzen, die Verankerung der Forderung eines Mindestlohn in Höhe von 60% des nationalen Durchschnittslohns, die Absage an den Lissabon-Vertrag der EU, die Forderung nach einem Neustart und neuen vertraglichen Grundlagen für ein anderes, ein besseres Europa.
Mit der Verabschiedung sind die programmatischen Grundlagen gelegt, um mit einem Programm für die Mehrheit zukünftig noch offensiver eine Politik für die große Mehrheit der Bevölkerung zu verfolgen. Dazu gehört die Konzentration auf unsere Kernthemen soziale Gerechtigkeit und Frieden und die Mobilisierung gesellschaftlicher Gegenwehr auf den Straßen und in den Betrieben. Das Programm ist unter anderem durch die aufgenommenen Mindestbedingungen für Regierungsbeteiligung eine klare Absage an einen Kurs der Anpassung an SPD und Grüne.
Wir werden in den nächsten Monaten für eine hohe Zustimmung im Rahmen des Mitgliederentscheids werben und uns dafür einsetzen, dass DIE LINKE mit den heute beschlossenen Positionen anstatt mit innerparteilichen Querelen sichtbar wird. Ein guter Anfang ist hierfür die verabschiedete Resolution des Parteitages zur Finanz- und Wirtschaftskrise. Nur DIE LINKE steht konsequent gegen die Finanzmafia und kämpft für eine europäische Vermögensabgabe von Reichen und Superreichen. Wir sagen: Profiteure der Krise zur Kasse! Besetzt die Deutsche Bank!
Hoher Besuch für den Kreisverband Gifhorn der Partei DIE LINKE: Bundesvorsitzende der Partei Gesine Lötzsch besuchte am 29.August 2011 unseren Kreisverband. Sie referierte zum Thema "Soziale Gerechtigkeit macht vor den Kommunen nicht halt" und stellte sich einer öffentlichen Diskussion mit den Teilnehmern, wobei keine Fragen offen blieben. Für musikalische Unterhaltung sorgte Dr. Diether Dehm, bekannt durch Produktion von Bands wie bots und Kompositionen wie "Monopoly" (bekannt geworden durch Klaus Lage).
Der Kreisverband DIE LINKE. Gifhorn unterstützt ausdrücklich die Bemühungen der Gemeinde Isenbüttel, dass der versprochene Haltepunkt der Regiobahn in Isenbüttel eingerichtet wird. Die Gemeinde Isenbüttel hat mit dem Bau von Zugangsstrassen und der Bereitstellung von Park & Ride Parkplätzen schon viel Geld in das Projekt Regiobahn investiert und kann und darf jetzt nicht einfach übergangen und abgespeist werden. DIE LINKE. Gifhorn befürwortet diese Verbesserung des ÖPNV. Ein einfacherer Zugang zur Stadt Braunschweig und auch nach Gifhorn selbst und in den Nordkreis machen das Bahnfahren attraktiver und sorgt auch in der Autoregion Gifhorn sicher für den einen oder anderen Umsteiger. Wenn schon das eigentliche Konzept der Regiobahn leider zu Grabe getragen wurde sollte ein Ausbau der vorhandenen Strecke und eine Erhöhung deren Attraktivität durchsetzbar sein.




mit Diether Dehm
M.Lenz, Pablo Ardouin, Microphone Mafia
Sa.,15.Aug.,14 Uhr,Gifhorn, FuZo/Volksbank
Die Linke. in Gifhorn lädt ein zu einem Kulturevent der besonderen Klasse am 15.August ab 14 Uhr - FuZo/Volksbank. Auftreten werden dort u.a. weit über die regionalen Grenzen bekannte Künstler wie Pablo Ardouin und die Gruppe Microphon Mafia.
Pablo Ardouin wurde 1951 in Concepción geboren. Seine musikalische Karriere begann Ende der 60er Jahre im Zenit der Bewegung “Das neue chilenische Lied”. Von Victor Jaras, einem der größten international bekannten Chilenischen Musiker, der brutal unter der Diktatur von Pinochet ermordet wurde, wurde Pablo seinerzeit als bester Chilenischer Liedermacher geehrt.
Die Mitglieder der Microphone Mafia stammen aus Köln, Italien und der Türkei und spielen seit 1990 HipHop. In ihren Stücken kommen tägliche Probleme und Rassismus zum Ausdruck. Unter anderem spielen die Jungs einen Rap – Song gegen die herrschende Medienmacht. So wurde aus dem bekannten Hit der Gruppe Bots, „Was wollen wir trinken, sieben Tage lang…“ nun das Stück: „Was sollen wir denken, sieben Tage lang…“, das sich gegen die Medienmacht richtet
Das zweistündige Programm wird ergänzt durch Redebeiträge des Direktkandidaten Jürgen Eggers aus dem Wahlkreis Gifhorn/Peine und dem Niedersächsischen Spitzenkandidaten der Linken, Dr. Diether Dehm.
Diether Dehm, der Niedersächsische Landesvorsitzende, wird aber auch sein künstlerisches Talent unter Beweis stellen und in Begleitung des begnadeten Pianisten Michael Letz, eigene Stücke und Werke von B. Brecht zum Besten geben, was ihm als Autor und Co-Autor diverser Musik- und Kabarett-Künstler (Bots, Klaus Lage, Dieter Hildebrandt, Albert Mangelsdorff u.a.) z.B. “1000 mal berührt“, “Faust auf Faust“, „Was wollen wir trinken 7 Tage“, „Das weiche Wasser“, „Monopoly“ sicher nicht schwer fallen wird.
Hier trafen sich letzte Woche mal wieder die Nimjegen-Marschierer traditionell in Gifhorn, um sich bei Erbsensuppe und Blasmusik selbst zu feiern. Gegen diese zur Schau Stellung der Bundeswehr führte die Linke Jugend ´solid´ eine gelungene Gegenaktion mit Kundgebung, Infostand, Kinderschminken usw. auf dem Schillerplatz durch. Jörg hat eine kalle Rede gehalten und Alexander betreute den Infostand mit Materialien der Partei DIE LINKE.