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Die Linke unterstützt Christopher Finck (SPD) bei der Bürgermeisterstichwahl

„Gifhorn kann mehr, als die nächsten Jahre so weiterzumachen wie bisher“

„Wir sind mit einem klaren politischen Anspruch in diesen Wahlkampf gegangen. Gifhorn kann mehr, als die nächsten Jahre so weiterzumachen wie bisher“, sagt Sandra Zecchino, Co-Vorsitzende des Kreisverbandes Gifhorn. „Wir wollen eine Stadtpolitik, die sozialer, offener und demokratischer gestaltet wird. Daran hat sich auch nach dem ersten Wahlgang nichts geändert. Jetzt geht es darum, wer für diesen politischen Wechsel steht und ihn auch umsetzen kann. Für uns ist das Christopher Finck. Deshalb unterstützen wir ihn am 27. September.“

Für Die Linke gehört zu diesem politischen Wechsel auch ein anderes Verhältnis zwischen Politik und Verwaltung. Der gewählte Stadtrat muss die politische Richtung vorgeben. Die Verwaltung soll politische Entscheidungen beraten, vorbereiten und umsetzen. „Wir wollen einen Bürgermeister, der politische Entscheidungen nicht an sich zieht, sondern dafür sorgt, dass der Stadtrat seine Verantwortung wahrnehmen kann“, sagt Zecchino. Wenn diese Rollen vertauscht werden, wird aus Verwaltung politische Gestaltung. Genau das will Die Linke ändern.

Bei ihrer Entscheidung hat die Linke nicht danach gefragt, ob Finck alle Positionen der Partei teilt. Das ist auch nicht der Anspruch.Entscheidend war vielmehr, ob er bereit ist, politische Prioritäten neu zu setzen und Gifhorn anders zu gestalten. Genau diese Bereitschaft erkennt der Kreisverband bei Finck. Die Unterstützung ist aber kein Blankoscheck, sondern verbunden mit der Erwartung, dass auf den angekündigten politischen Wechsel auch konkrete Veränderungen folgen.

Finck: „Ich danke für die große Unterstützung und den Rückenwind der vergangenen Wochen. Jetzt haben wir die Chance, nach vielen Jahren neue Schwerpunkte an der Spitze unserer Stadtverwaltung zu setzen und Gifhorn gemeinsam stark zu machen.

Für mich heißt das vor allem: Gifhorn muss familienfreundlicher werden. Krippenbeiträge müssen wieder bezahlbarer sein, Familien brauchen verlässliche Angebote und unsere Kinder sollen in Krippe, Kita und Ganztag die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Dazu gehört auch ein Schulmittagessen, das sich wirklich alle Familien leisten können. Kein Kind darf hungrig in der Schule sitzen!

Genauso wichtig ist mir, dass Wohnen in Gifhorn bezahlbar bleibt. Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen müssen sich unsere Stadt auch künftig leisten können.“

Genau daran wird Die Linke einen politischen Wechsel messen: Werden aus diesen Ankündigungen konkrete und dauerhafte politische Prioritäten? Die Herkunft darf nicht über die Chancen eines Kindes entscheiden. Kinderarmut muss vor Ort bekämpft werden und Wohnen muss in Gifhorn bezahlbar bleiben. Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen dürfen nicht aus der Stadt verdrängt werden.

Die Linke wird die Arbeit eines Bürgermeisters Finck kritisch begleiten, gute Entscheidungen unterstützen und dort für ihre Positionen streiten, wo sie andere Wege für richtig hält. Für die Stichwahl ist ihre Haltung klar. Sie will den politischen Wechsel. Deshalb unterstützt der Kreisverband Finck und ruft dazu auf, ihm am 27. September die Stimme zu geben.

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