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Vandalismus am Büro der Linken in Gifhorn – Sorge um zunehmende Verrohung des politischen Klimas

Vandalismus am Büro der Linken in Gifhorn – Sorge um zunehmende Verrohung des politischen Klimas

 

Gifhorn – Zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag (12. bis 13. April) kam es am Büro der Partei Die Linke in Gifhorn zu einem Fall von Vandalismus. Unbekannte rissen den Briefkasten aus der Wand und beschädigten das Parteilogo erheblich.

 

„Beides ist nur mit erheblichem Krafteinsatz möglich und deutet auf ein entsprechendes Aggressionspotenzial hin“, erklärt Roman Laudien, Co-Vorsitzender der Linken vor Ort. „Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet und hoffen, dass die Verantwortlichen zeitnah ermittelt werden.“

 

Auch Sandra Zecchino, Co-Vorsitzende, zeigt sich besorgt über die Entwicklung: „Nach Schmierereien und kleineren Vorfällen, wie dem wiederholten Entfernen des Namensschildes am Briefkasten, haben wir nun eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ich hoffe, dass die Täter:innen schnell gefunden werden und politische Auseinandersetzungen in Gifhorn künftig wieder sachlich und im Dialog geführt werden.“

 

Die Linke sieht darin kein isoliertes Ereignis. „Die Hemmschwelle sinkt“, so Zecchino weiter. „Was früher gesagt wurde, wird heute beschädigt – und morgen vielleicht noch mehr.“ Bundesweit berichten Kommunalpolitiker:innen von wachsender Feindseligkeit, die längst nicht mehr beim Wort stehen bleibt. Wer demokratische Auseinandersetzung durch Einschüchterung ersetzt, greift den Kern unserer Demokratie an.

 

Die Partei fordert eine klare gesellschaftliche und politische Haltung gegen solche Angriffe. Politischer Streit müsse hart in der Sache, aber respektvoll im Umgang bleiben – alles andere untergrabe das demokratische Miteinander vor Ort.

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